Sehenswertes im Weserbergland - Sightseeingtour rund um die Paradiesmühle Rischenau

 

 

Sagenhaftes Weserbergland

 

Paradiesmuehle Rischenau

 

Wir starten unsere Tour an der Paradiesmühle in  Rischenau der ehemaligen Mühle zu Biesterfeld ... im  schönen Lipperland:

Dem Land der Grafen und Edlen Herren zur Lippe, seit 1720 Fürstenthum Lippe, hiernach Freistaat Lippe, erst 1947 dem Land NRW eingegliedert.

Hinweis: An bequemes und festes Schuhwerk sowie Kleidung und evtl Fernglas denken!

 

Information: Die folgenden Ziele sind nicht nach geografischer Reihenfolge angeordnet;

Ihr müsst Euch selbst nach einer Karte die Ziele einordnen.

"Ca. 60 Min." bedeutet die ungefähre Fahrzeit mit dem PKW!

 

Rischenau

 

Rischenau:  

bis 1970 eigenständige Gemeinde,

hiernach Ortsteil der  Stadt Lügde (ca. 12 km von der Kern-Stadt Lügde entfernt), ca. 1200 nette Einwohner,  220 ü. N.N. gelegen.

Rischenau wird  erstmals 1269  urkundlich erwähnt.

Im 14. Jahrhundert sogar als  Burg und Stadt, zerstört nach der  Eversteinschen und Soester Fehde, hiernach wieder als Dorf. 

 

Von der mittelalterlichen Anlage ist heute leider kaum noch etwas erhalten.

Strassennamen wie "Schläge" oder "Wallgraben" zeugen noch heute von der Historie des Ortes.

 

Interessant: Es gibt etwas versteckt oberhalb der Tankstelle einen kleinen jüdischen Friedhof.

 

     Wappen Rischenau

        Wappen der ehem. Gemeinde Rischenau

 

Das alte Rischenauer Wappen sehr schön zu erkennen ist:

in der Mitte die "Lippische Rose",

das Wahrzeichen unserer Region Lippe und daneben das Wappen der Gemeinde Rischenau, welches anschaulich Bezug auf die bald 750 jährige Geschichte der Burg und Stadt Rischenau nimmt ...

 

       Wappen Fuerstentum Lippe

       Wappen des Fürstenthums Lippe

 

Rischenau Ansicht

 

Hauptwanderstrecke zum Köterberg, zur Weser und nach Schwalenberg.

 

 

In der Nähe auf reizender Höhe:

Biesterfeld, Stammsitz der Grafen zur Lippe-Biesterfeld.                                                      

 

Idyllische Lage zwischen Isenberg und Schwalenberg mit dem Mörthmassiv im Hintergrund, umgeben von Wald.

 

Rischenau ist in einer schönen Berg- und Waldlandschaft gelegen, die von dem 500 m hohen Köterberg  mit dem schönsten Rundpanorama Norddeutschlands überragt wird.

Es bietet viele Möglichkeiten für Wanderungen in unberührter Natur.

 

Rischenau ist ein Verkehrsmittelpunkt und daher günstig zu erreichen.

 

Es liegt an der "Straße der Weserrenaissance"

und an der "Deutschen Märchenstraße".

 

Hier treffen sich die Strassen von Lügde/Bad Pyrmont, Blomberg/Detmold, Schieder-Schwalenberg, Höxter und Polle an der Weser.

Koenigin Juliana und Prinzgemahl Bernhard der Niederlande

Königin Juliana mit ihrem Mann Prinz Berhard, Grosseltern des heutigenKönigs Willem-Alexander

 

Biesterfeld:

In der ersten Hälfte des 17.Jahrhunderts erbaute Jobst-Herrmann, Stammher der erblichen Grafenlinie zur Lippe-Biesterfeld, auf der Meierei, den Herrensitz Biesterfeld aus. 1763/1764 verlassen die Biesterfelder Grafen den Ort und ziehen nach Oberkassel bei Bonn und Mitte des 18. Jahrhunderts nach Bentschenin der Provinz Posen.

Ende des 19.Jahrhunderts übernimmt auf Anordnung Kaiser WIlhelms II. die Grafenlinie die Regentschaft im Fürstenthum Lippe.

Als letzter Fürst dankte Leopold IV. 1918 ab.

 

Prinzgemagemahl Bernhard der Niederlande, Graf zu Lippe-Biesterfeld, nach seiner Heirat mit Juliana, Königin der Niederlande, "Prinz zu Lippe-Biesterfeld", war sein Neffe und der Großvater des heute amtierenden Königs Willem-Alexander I. der Niederlande.

 

 

 

Oranjer Route

 

 

 

 

Die  Oranjeroute  ist eine faszinierende touristische Entdeckungsreise

in die niederländischen und deutschen Städte und Regionen,

die dem Hause Oranien-Nassau historisch verbunden sind.

 

Plan des Hofs und der Meierei Biesterfeld

 

Von dem ehemaligen Herrensitz bzw. Domäne sind nur noch 5 Gebäude vorhanden:

Reihenfolge von Norden nach Süden:

 

* Die Biesterfelder Mühle (Heutige Paradiesmühle, Restaurant, Mühlenmuseum)

 

* Der Rappelkrug (heute in Privatbesitz)

 

* Das Mägdehaus (jüngstes Haus im Hintergrund gelegen)

 

* Die Brennerei und Brauhaus, welches nach einem Brand nur teilweise erhalten geblieben ist und in dem sich vormals eine Reiterhalle befand

 

* Das ehemalige Forsthaus (früher Wohnhaus),

 

 

 

Ehemaliges Brauhaus und Brennerei des Herrensitzes Biesterfeld

 

Ein Hinweisschild an der Hausseite des Brauhauses und heutigen Reitvereins weist auf die Geschichte hin:

Seitenansicht altes Brauhaus Biesterfeld

 

Ein Porträt  an der Frontseite des ehemaligen Brauhauses erinnert an die im Volke sehr populäre und bedeutende Fürstin Pauline ...

Fuerstin Pauline zur Lippe-Detmold

 

Im Urteil des Volkes begründeten vor allem ihre sozialen Einrichtungen, die zum Teil noch heute in der "Fürstin Pauline-Stiftung" fortleben, ihren Ruhm.

Es waren dies eine Pflegeanstalt, ein Strafwerkhaus, ein Irrenhaus (1810),

die Organisation des Landarmenwesens und der erste Kindergarten Deutschlands in Detmold.

Ihre allgemeinen Bemühungen um die Wohlfahrt des Landes waren offenkundig:

der Kampf gegen den Hunger in den Jahren 1802 - 1804 durch Kornmagazine,

die landwirtschaftlich - bäuerlichen Reformen und die Reformierung des Justizwesens

sowie der Bau moderner Chausseen.

Dem staatsmännischen Geschick der Fürstin Pauline verdankte Lippe viele Jahre den Erhalt seiner Selbständigkeit.

 

Forsthaus Biesterfeld

 

Das ehemalige Forsthaus ...

Beschreibung Foto 2 u 3

 

Kloster Lilienthal Falkenhagen

 

Kloster Falkenhagen:

 

ehem. Zisterzienser-Nonnenklosterstätte, Sühnekloster von Georg III. v. Schwalenberg. Gegr. 1231 in Burghagen (heute Rischenau), 1247 nach Falkenhagen verlegt.

Nach Zerstörung 1447 Wiederaufbau. Spätgotischer Chor (1483) m. farb. Glasfenstern (Leidensgeschichte Christi). Dormitorium (=Schlafhaus der Mönche) ist ältester datierter Fachwerkbau (1509) des Lipperlandes; heute Pfarrhaus. Klosterkirche immer betretbar. Daneben schlichte kathol. Barockkirche, von Jesuiten 1695 erbaut.

Forstamt und ehem. Lippische Staatsdomäne. Ca.  5 Min.

Koeterberg in Lippe

 

Köterberg:

 

der "Brocken des Lipperlandes", aussichtsreichste Erhebung (497.5m) von Norddeutschland, bei klarem Wetter Sicht auf über 60 Städte u. Dörfer.

Straße bis auf Gipfel (Hotel "Köterberghaus").

An Wochenenden "Biker-Treff".  Rundwanderwege. Berg erkennbar durch 100m hohen Fernmeldeturm. Ca. 10 Min

 

1000 jaehrige Linde in Luegde Elbrinxen Wilhelm lV. von Hannover

 

Elbrinxen:

 

ca 8 km hinter Rischenau in RI Lügde:

Besondere Sehenswürdigkeit: Die älteste Kirchenlinde der Welt (etwa 1000 Jahre alt) vor dem mitten auf einem Friedhof stehenden Kirchlein.

Hier vermutet man die "einsame Waldkapelle", in der am 21. Aug.1791 der Herzog von Clarence, der letzte gemeinsame König von England und Hannover, Wilhelm IV., heimlich durch einen schottischen Geistlichen mit Karoline v. Linsingen getraut sein soll...

Beheiztes Freibad,

Ausgeschilderte Station f. Weißstörche.

Ca. 10 Min..

 

Bild Schwalenberg

 

Schieder-Schwalenberg (Doppelstadt):

 

Schwalenberg = Malerisches Fachwerkstädtchen ("Lippisches Rothenburg") unterhalb einer ehemaligen Burg ("Schwalbenberg"). Seit etwa 1900 bis heute mit Unterbrechungen Malerkolonie.

Viele schöne Fachwerkhäuser mit ornamentalen Schnitzereien. Wundervolles Rathaus (Weserrenaissance 1597), "Künstlerklause", "Schwalenberger Malkasten". In jedem geraden Jahr (Mitte August) "Internationales Trachtenfest" mit den besten Folkloregruppen nicht nur aus europ. Ländern. Ca 15 Min   

 

Bild und Bildbeschreibung Schlos Schieder

 

Bild Schieder SchiederSee

 

            

Schieder = beliebter Kneippkurort in landschaftlich reizvoller Umgebung, im 80 Morgen großen Kurpark Barockschloß (um 1700), welches im 19. Jhdt. Sommerresidenz der Fürsten zur Lippe war. Mit dem Auto ca. 25 Min..

Schieder Stausee

SchiederSee

 

Bei Schieder liegt der Emmerstausee, malerisch zw. bewaldeten Bergen; ca. 100 ha. Wasserfläche: Surfen / Segeln / Bootsfahrten / Ruder- u. Tretboote / Rundwanderweg 6km auch f. Inlineskaten bzw. Rollerbladen geeignet.

Inlineskating/Rollerblading: Empfehlenswert rund um den Emmerstausee (eine Teilstrecke muß auf der alten Bundesstraße "gebladet" werden!).

Freizeitgelände (beispielhafter Abenteuerspielplatz) / Dampferrundfahrten / zusätzl. Freibad (baden im See verboten). Ca. 25 Min.

Schloss Vinsebeck

 

Wasserschloß Vinsebeck

 

bei Steinheim: 1717 bis 1720 erbaut, "Perle des Spätbarocks" mit einer der zeitgemäß wertvollsten Innenausstattungen, jedes Zimmer ist unter einem bestimmten Motto gestaltet (französisches Zimmer etc.). Führungen auf Anfrage Tel. 05233-7404, bitte einige Tage vorher anrufen! Eigentümer Graf Wolff Metternich. Ca. 30 Min..

Kloster Marienmuenster

 

Marienmünster

 

in der Nähe von Schwalenberg: Ehemals Benediktinerkloster (gegr. 1128). Dreitürmige Abteikirche m. Hochaltar u. Chorgestühl (um 1511), Chorgitter (1693). Um 1743 dreimanualige Barockorgel mit 42 Registern v. J. P. Möller-Lippstadt. Hervorragende Orgelkonzerte, auch auf Bestellung! Ca. 25 Min..

 

Burgruine Polle Renaissance Portal Burg Polle

 

Polle a. d. Weser:

 

ein den 40 m hohen Berghang hinaufkletternder Luftkurort,  inmitten schattiger Anlagen aussichtsreiche Burgruine d. Grafen v. Everstein (ausgestorbene Linie), erb. vor 1285, mit herrlichen Ausblicken auf Vogler, Solling und Köterberg,

im Sommer als Freilichtbühne mit Aufführungen der bekannten Poller Festspiele.

 

Burgfest alle 2 Jahre mit ungerader Jahreszahl jeweils am 2. Septemberwochenende.
Aschenputtelspiel von Mai bis September jeweils am 3. Sonntag im Monat um 15:00 Uhr

 

Davor Renaissance-Portal (1656) d. ehem. Amtshauses. Weserfähre, auch f. Autos. Dampferanleger. Ca. 15 Min.

 

Burginteressierte besuchen:

www.Burgen-und-Schloesser.net

 

Ober-Weser-Dampfschifffahrt

 

Oberweser Dampfschiffahrt

 

möglich v. Ende April bis Anfang Oktober, zwischen Hann. Münden und Hameln.. Tel.: 05151-22016. Tip: Mit Pyrmonter. Busunternehmen nachmitt. nach Polle, dann mit Schiff nach Bodenwerder, von dort m. Bus zurück; landschaftlich sehr reizvoll! Kürzere Rundfahrten auch von Hameln (Anleger Alte Weserbrücke; Parkplätze) und Bodenwerder (Anleger nahe Weserbrücke).

 

Kirche St. Kilian in Luegde

Kirche St. Kilian

 

Lügde:

 

Kernstadt im Kreis Lippe ("Lipperland"). Hervorragend restaurierte Ackerbürgerstadt. In der St. Kilianskirche 784 Weihnachtsmesse Karls d. Großen, entsprechendes Mosaik in Rathausvorhalle. Reste mittelalterl. Stadtbefestigung (Wall, Graben, Türme). Kleiner jüd. Friedhof oberhalb Lügdes. Ca. 15 Min..

Luegder Osterraederlauf

 

Jeden Ostersonntag "Osterräderlauf":

heidnisches Brauchtum, jetzt Auferstehungsbrauch.

     Hylliger Born - Bad Pyrmont     "Hylliger Born"             Pyrmonter Schloss - Museum Bad Pyrmont             Pyrmonter Schloss      Das Floetenkonzert von Sanssouci         Friedrich II. Flötenkonzert

 

Bad Pyrmont:

 

Heilltradition seit 2500 Jahren! Mineralquellen seit den Germanen bekannt; dazu Moor, Sole, Kohlensäure (CO2).

Königin-Luise-Bad (Moor/CO2 u. andere Bäder).

Hufelandbad (Thermalsole): Innenbecken 32°C, Außenbecken 28°C).

Städt. Hallen-Wellen-Freibad (Nähe "Infocenter").

Barockes Alleesystem (ab 1668) mit eingefügtem Landschaftsgarten (ab 1800). Renaissance-Festung (1526-1562) mit Schloß Pyrmont (1706-1777) als ehemalige Sommerresidenz der Fürsten Waldeck u. Pyrmont ;heute Museum. Veranstaltungen auf der "Schloßinsel": Wechselnde Ausstellungen i. Schloß; Schauspiele/Konzerte (open air): Freilichtveranstaltungen "Pyrmonter Sommer". Im Konzerthaus (nahe dem Schloß) Konzerte/Schauspiel/Oper/Operette/Musical/Ballett. Waldreiche Umgebung: Bad Pyrmont liegt absolut ruhig am Hang des Bomberges mit weitem Blick über das Pyrmonter Tal am Rand eines ausgedehnten Waldgebietes (Pyrmonter Staatsforst) mit 500 km ausgeschilderten Wanderwegen, "Spelunkenturm" (auf dem Gipfel d. Bomberges direkt oberhalb der Klinik), "Germanengrab" (im Wald oberhalb d. Klinik);

Freizeit: Golfplatz oberhalb Lügdes (18 Löcher),  zwei Reitställe; 2 indoor-Tennis-Hallen + 2 outdoor-Anlagen (am Kurpark u. hinter Mercedes Benz); Flugplatz Bad Pyrmont-Kleinenberg (bis 2 to Landegewicht), hier Möglichkeit v. Rundflügen mit Segel- od. Motorflugzeugen n. Vereinbarung.

 

Bad Pyrmont war ab 1681 bevorzugtes Modebad des europ. Hochadels: Königin v. Dänemark, König Georg I. v. England, die Kurfürsten v, Hannover u. die Herzöge v. Braunschweig. Aus Preußen d. Große Kurfürst v. Brandenburg, Friedrich d. Große, Friedr. Wilhelm II., Friedr. Wilhelm III:, Königin Luise u. v. a.. Zaren (Alexander, Peter ). Auch Treffpunkt v. Wissenschaftlern (z. B. Benjamin Franklin), Philosophen, Künstlern, Schöngeistern (Goethe) und weiteren bekannten Persönlichkeiten. Jüdischer Friedhof (erstmals 1788 nachweisbar) zerstört i d. Progromnacht Nov. 38, teilw. wieder errichtet 1996/97 (Tafel dort). "Am Helsen" : Von Nazis dorthin verlagerter jüd. Friedhof mit 4 Gräbern (auf d. Weg z. "Langen Grund").  Ca. 20 Min

 

Tonenburg bei Hoexter

 

Tonenburg:

 

1315 erbaute Wehrburg, zwischen Höxter u. Holzminden, Vorburg von Corvey,  gut erhaltener Wehrturm,  wundervollen Ausblick: Albaxen, Stahle, Holzminden,

heute: empfehlenswerte Speisegaststätte und Motorrad-Motel

Betreiber unterhalten auch bekannten Bikertreff   "Villa Löwenherz"  in Lauenförde

 

Schloss Corvey Hoexter

 

Kloster (Schloß) Corvey:

 

Reichsabtei und Schloß nahe Höxter!. Gegr. 822 d. Ludwig d. Frommen, Sohn Karls d. Großen als christl. Bildungsstätte. Besetzt m. Benediktinern aus Corbie a. d. Somme (Frankreich). Aufgehoben 1803. Karolingisches Westwerk d. Klosterkirche von etwa 880. Jetziger Eigentümer die Familie der Herzöge v. Ratibor u. Fürsten v. Corvey (u. v. Metternich). Bibliothek mit ca. 80 000 Bänden. Berühmtester Bibliothekar Heinr. Hoffmann v. Fallersleben, Dichter d. Deutschlandliedes, sein Grab befindet sich auf dem Klosterfriedhof. Besichtigungen, Führungen, Corveyer Musikwochen Mai/Juni jeden Jahres.

Ca. 30 Min

 

Hoexter an der Weser

 

Höxter a. d. Weser:

 

Beispielhaft restaurierte Altstadt m. romanischer Kilianskirche (ab 12. Jhdt.). Rathaus (1608-1618) m. Glockenspiel. Alte Dechanei (1561) u. a. Bürgerhäuser, z. T. noch gotisch. Weserbrücke. Ca. 25 Min

 

Kloster Brenkhausen

 

Brenkhausen b. Höxter:

 

Kloster 1246 gegründet für Zisterzienserinnen, ab 1601 mit Benediktinerinnen besetzt, säkularisiert. Frühgotische Basilika mit schönen Kreuzgangarkaden. Nach 1648 dreigeschossiger Barockaltar mit Himmelfahrt Mariä (Gemälde von Joh. Rudolphi aus Brakel).

Heute Koptisch-Orthodoxes Kloster der heiligen Jungfrau Maria und des heiligen Mauritius in Höxter.

Sehenswert! Ca. 20 Min..

 

Schloss Fuerstenberg Boffzen

 

Porzellanmanufaktur Fürstenberg:

 

Nach Meißen zweitälteste Deutschlands! Gegr. 1747 im Jagdschloß d. Herzöge v. Braunschweig (Weserrenaissance), vorher Burg. Porzellanmuseum. Vorführungen: Porzellanherstellung; Porzellanverkauf, auch in umliegenden Geschäften.

Ca. 35 Min

 

Hochsolling

 

 

 

Hochsolling (Naturschutzgebiet) bei Silberborn:

In der Nähe von Neuhaus dicht bewaldeter Gebirgszug zw. Weser- u- Leinetal mit höchster Erhebung d. Weserberglandes ("Große Blöße" 528 ü. NN, nicht markiert, keine Aussicht). Wunderbares Wandergebiet, hier findet man eines der letzten Hochmoore 63 ha ("Mecklenbruch"), mit seltenen Insekten- u. Pflanzenarten. Holzsteg (gut begehbar) durch das Moor, Beobachtungsturm (hervorragend geeignet für Naturbeobachtungen, Fernglas nicht vergessen!) erbaut. Rundwanderweg um das Mecklenbruch ca. 7 km. Geheimtip im Winter: Ca. 30 km gespurte Loipen (Langlauf-Eldorado!). Sandsteinbrüche liefern den Sollingsandstein (Buntsandstein), auch dünne Steinplatten für Dachbedeckung.

Ca. 50 Min

 

Jagdschloss Neuhaus im Solling

 

Neuhaus (Solling):

 

Jagdschloß im Zentrum (herzögl. braunschweigisches Jagdgebiet) von 1791. Südl. d. Ortes Sommerweiden der Hannoveraner (außerordentlich vielseitige u. erfolgreiche Pferderasse) Junghengste d. Gestütes Hunnesrück. Pferdezucht war dort im 16. Jhdt. nachweisbar. Wildpark (z. B. Waschbärengehege), Waldmuseum Solling. Jährl. im Herbst traditionelle Reitjagd hinter der Niedersachsen-Meute (mit Foxhounds, der heutzutage typ. Meutehundrasse). Ca. 50 Min..

 

Holzminden

 

Holzminden:

 

"Tor zum Solling"! Im 30 jähr. Krieg fast völlig zerstört. Lutherkirche (rom. Turm an zweischiffiger got. Hallenkirche (16. Jhdt.). 1831 erste deutsche Baugewerkschule (jetzt Fachhochschule f. Architektur u. Bauingenieurwesen), im Park daneben Bismarckdenkmal. Tilly-Haus (1609). Weiteres Fachwerk in d. Mittleren (Gasthof "Herzog Karl" 1748) u. d. Halbmondstraße (Haus Severin 1683). Wilhelm-Raabe-Brunnen im "Goldenen Winkel". Torhaus (1926) im "Katzensprung" (Heimat-, Puppen- u. Spielzeugmuseum). Torturm "Reichspräsidentenhaus" (1929) m. Glockenspiel u. Figurenumlauf. Duftstoffindustrie (ehem. DRAGOCO / Haarmann u. Reimer) m. weltweiten Zweigwerken (z. B. USA / VR China); hier 1874 Erfindung d. künstl. Vanillin. Überregional geschätztes "Landschulheim am Solling" (LSH), erb. 1909/10 (gehört zu den besten deutschen Internatsschulen). Ca. 45 Min..

 

Vogler:

 

Nördliches Gegenstück zum Solling, Bergstock zwischen Weser- u. Leinetal mit Ebersnacken (460m). Auf dem Zimmertalskopf (412m) bei Breitenkamp der Bodoturm mit großartiger Aussicht (Straße von Kirchbrak nach Breitenkamp). Ca. 50 Min..

 

Schloss Bevern bei Holzminden

 

 

 

 

Schloss Bevern bei Holzminden:

 

Weserrenaissance, vier Flügel um malerischen Innenhof m. zwei Treppentürmen u. Brunnen (1603-1612). 1704-1775 Stammsitz d. welfischen Seitenlinie Braunschweig-Bevern, aus der die Gattin Friedr. d. Großen, Elisabeth-Christine, stammt, die im Schloss Bevern aufwuchs. Ca. 50 Min. Tip: Bei Polle mit Weserfähre über Weser übersetzen, dann Weser entlang an Forst vorbei nach Bevern!

 

Kloster Amelungsborn bei Ruehle Bodenwerder

 

Kloster Amelungsborn:

 

(in der Nähe v. Rühle a. d. Weser): Zweitälteste Gründung der Zisterzienser in Niedersachsen nach Walkenried/Harz. Um 1150 kreuzförmige, flachgedeckte roman. Basilika, Chor um 1250 in got. Stil erneuert. Ab Reformation bis heute evangel. Klosterordnung mit Abt u. Konvent. Immer betretbar. Innenraum sehenswert: dreisitziges Levitengestühl (gotisch) aus Sandstein,

Liebevoll angelegter mittelalt. Klostergarten  Ca. 50 Min..

 

Ruehle bei Bodenwerder

 

Rühle:

 

Weinberg von früherem Weinbau (der Wein war zu sauer) mit Weinbergdenkmal (1909) für Herzog Wilhelm v. Braunschweig (1806-1884); schöne Aussicht weseraufwärts. "Rühler Schweiz": Serpentinenstraße Rühle - Golmbach, empfohlen zur Zeit der Kirschblüte. Ca. 50 Min..

 

Pfarrkirche Neeren Bad Pyrmont

 

Neersen:

 

Pfarrkirche (1536 erneuert, 1669 erweitert). Sollingplattenabdeckung. Barocker Innenraum mit Barockaltar und Taufständer (um 1700). U-förmige Emporenanlage. Südportal im Westturm (etwa 1500) mit Pyrmonter Ankerkreuz, datiert 1579. An Südseite Spitzbogenportal mit Speigelberger Hirsch, datiert 1536. An Außenwand bemerkenswerte Grabplatte für Pfarrer Joh. Rahm (1728). Auf dem Hof Nr. 20 der ehemalige romanische Taufstein der Pfarrkirche. Ca. 30 Min..

 

Hattenser Kirche bei Ottenstein

 

Hattenser Kirche bei Ottenstein:

 

Rest des ehemaligen Dorfes Hattensen in der Feldmark von Ottenstein. Romanisch, 13. Jahrhdt.. Heute Begräbnsikapelle des hier angelegten Friedhofes von Ottenstein. Besonderheit: Das "Mohrengrab" des schwarzen Tischlergesellen Antonio Kongo, der auf der Wanderschaft 1844 in Ottenstein starb. Zwei Steintafeln mit ausführlicher Inschrift. Ca. 30 Min..


Ottenstein

 

Ottenstein:

 

Dann wäre da natürlich noch eines der schönsten Dörfer auf der Hochebene...

traumhaft aussichtsreiche Höhenstrecke!

 

Schloss Haemelschenburg

 

Schloss Hämelschenburg:

 

Das "festliche" der Weserrenaissance-Schlösser (1588-1599). Im Eigentum der Erbauerfamilie Freiherren v. Klencke, Besitzer d. Rittergutes seit 1437. Führungen April - Oktober tägl. außer montags, auch auf Bestellung. Gegenüber dem Schloss unscheinbare Dorfkirche m. wertvoller Innenaustattung ("Paradiesgärtlein"). Ca. 35 Min.

 

Niederboerry bei Boerry

 

Niederbörry bei Börry:

 

Sehenswertes, weil ungewöhnliches "Museum für Landtechnik und Landarbeit" zeigt die industrielle Revolution auf dem Lande; hier findet sich auch ein "Bauernladen". Ca. 30. Min..

 

Frenke bei Börry:

 

St. Johannes-Kirche von 1288. Bewohnte bäuerliche Bauten aus 3 Jahrhunderten (Broschüre kostenlos Frankestraße 8). Ca. 30 Min..

 

Schloss Schwoebber

 

Schloss Schwöbber:

 

(über Grießem - Aerzen - Königsförde zu erreichen): Das "heitere" der Weserrenaissance-Schlösser. Dreiflügelanlage: Mittelflügel ab 1570, Torflügel 1588, Teichflügel 1602 - 04. Gartenanalge im barocken Stil 1922 mit zwei Puttengruppen: Die vier Elemente, die vier Jahreszeiten und vier lebensgroßen Figuren (sämtlich Kopien). Am Ostgebiet des Teichflügels Terrasse m. typ. Renaissance Treppe (konkav/konvex) u. Brunnen mit Diana und dem Jäger Actaion. Schwöbber bietet auch einen 54-Loch Golfplatz an! Ca. 30 Min..

 

Niederntor alte Stadtbefestigung Blomberg               Blomberg Marktplatz mit historischem Rathaus und Glockenturm der Klosterkirche

 

Blomberg:

 

Niederntor (vor 1447), letztes mittelalterl. Stadttor im weitesten Umkreis. Spätgot. ehemalige. Klosterkirche (1477), von 1495-1769 Erbbegräbnisstätte d. Lippischen Hauses; in unterirdischen betretbaren Gewölben über 40 Sarkophage. Fachwerkrathaus (1587, Weserrenaissance). Beispielhaft restaurierte Burg (vor 1283), im Stil der Weserrenaissance überformt: heute Hotel. Malerische Fachwerkgassen. Hier 1893 Erfindung der Buchensperrholzplatte. Ca. 20 Min..

Schloss Barntrup

 

Barntrup: 

 

Schloß Barntrup

Ein stattlicher zweigeschossiger Rechteckbau mit 3 Ecktürmen, erbaut von der Witwe des Söldnerführers Franz von Kerßenbrock. Dieses Schloß zeigt erstmals die Stilform der Weserrenaissance. Hauptschmuckstück ist die Eingangsfront mit der zweigeschossigen Ausflucht.             Ca. 40 Min..

 

Schloss Wendlinghausen

 

Wendlinghausen:

 

in der Nähe v. Barntrup:

Das kleinste der Weserrenaissance-Schlösser (1613-1616). Bauherr Hilmar d. Jüngere v. Münchhausen; bewohnt, nur Außenbesichtigung. Bemerkenswertes Treppenturmportal (1614); malerische Ostfront mit Graft, Zwerchhäusern u. Toilettenerkern. Ca. 40 Min..

Reelkirchen:

 

bei Blomberg: Spätroman. Dorfkirche (um 1230) mit Relief d. Hl. Liborius über d. Haupteingang, Schutzheiliger d. Bistums Paderborn. Im Turm Glocke von 1492 (Entdeckung Amerikas). 1000 jährige Kirchenlinde. Ca. 50 Min..

 

Rattenfaenger von Hameln

 

Hameln an der Weser:

 

Weltbekannt durch "Rattenfängersage" (The Pied Piper of Hameln). Großartige Altstadt in Fachwerk u. Stein (Weserrenaissance). Hochzeitshaus m. Glockenspiel u. Figurenumlauf, davor Sonntags 12 Uhr (Mai - Sept.) Rattenfängerspiel. Tip: an Stadtführung teilnehmen (Termine an Rezeption erfragen). Ca 20 Min.. Von hier aus auch

 

Ohrbergpark bei Hameln

 

 

 

Ohrbergpark b. Hameln:

 

Historischer Landschaftsgarten (etwa ab 1818) im Stil des Fürsten Pückler-Muskau auf dem steil a. d. Weser aufragenden Ohrberg, 14ha (B 83, Auffahrt Solarinstitut). Alter Baumbestand, schöne Spazierwege, großartige Aussichten ins Wesertal; sehenswert zur Zeit der Azaleen- u. Rhododendronblüte! Ca. 20 Min..

Hinweis f. Sportliche: Wer sportlich ist, gerne paddelt, kann sich an einigen Orten (Campingplätzen) entlang der Weser Kanus mieten.

                  Muenchhausen Ritt auf der Kanonenkugel        Sommerrodelbahn Bodenwerder

 

Bodenwerder an der Weser:

 

Als "Münchhausenstadt" bekannt (Karl Friedrich Hieronymus Freiherr v. Münchhausen, auch als Lügenbaron bezeichnet, 1720-1797). Das Herrenhaus (1603) derer von Münchhausen ist zugleich das Rathaus, in ihm befindet sich auch das Museum (von April - September 10-12 und 14-17:00 geöffnet). Von Mai bis Oktober finden jeden 1. Sonntag Münchhausen-Spiele im Kurpark statt. Rom. Kirche Kemnade (ehemals Benediktinerinnen-Kloster, Münchhausen-Grab ebendort), geweiht 15. Juli 1046. Dreiflügeliger, sehr gut renovierter Schnitzaltar (15.Jhdt.), darüber Kruzifix 13. Jhdt.. Strahlenmadonna um 1500, Pietá in Holz um 1500. Sakramentshäuschen im Chor eingebaut. Ca. 50 Min.. Von Bodenw. aus kann man mit der Museumsbahn fahren.

Herrenhaus der Familie von Grone Kirchbrak bei Bodenwerder

 

Kirchbrak:

 

bei Bodenwerder: Pfarrkirche St. Michael. Im Chor Fresken (12. Jhdt.). Bunter Hochaltar (Frühbarock), daneben Grabdenkmal für Joh. v. Grone (ermordet 1593), die Fam. v. Grone ist in Kirchbrak ansässig; Renaissance-Relief von hoher Natürlichkeit mit Schilderung der Mordtat. Im Turm 4 Glocken aus 4 Jahrhunderten: 1597, 1607, 1788 u. 1961.

 

Schloss Hehlen bei Bodenwerder

 

Schloss Hehlen:

 

das "spröde" der Weserrenaissance - Schlösser (1579-1584). Vier Flügel um Innenhof. Zwei Türme innen, zwei außen. Überdimensionale Turmhelme. Bewohnt, keine Innenbesichtigung möglich. Betreten d. Gartens erlaubt, bei trockenem Wetter auch Innenhof. Bis vor vielen Jahren im Besitz der Grafen v. d. Schulenburg gewesen.

 

Residenzschloss Detmold

 

Detmold:

 

Liegt am Fuß des Teutoburger Waldes. Seit 1511 Residenzstadt der Fürsten zur Lippe (ein Teil d. Familie lebt noch im Schloß). Schloß 1548 im Renaissancestil begonnen, 1707 im Barockstil vollendet. Führungen sehr empfehlenswert. Gegenüber Hoftheater, nach Brand 1914/15 wieder aufgebaut; größte Landesbühne Deutschlands. Neben d. Schloss das "Lippische Landesmuseum", teilweise mit internationaler Bedeutung. Wegen der acht um 1670 in Brüssel hergestellten Gobelins (mit Motiven der Siege A. d. Großen) ist eine Führung unbedingt empfehlenswert, v. Anfang April bis Ende Oktober täglich. Historische Altstadt m. 350 wertvollen Baudenkmälern, ausgezeichnet m. Goldmedaille auf d. Gebiet d. Denkmalschutzes: Fachwerk ab 1500 bis zu klassizistischen Bauten d. 19. Jhdts.. "Palais" mit Palaisgarten als ehem. Witwensitz d. Fürstinnen zur

Lippe, heute Musikhochschule, hinter dem Neuen Palais sehenswert der Palaisgarten mit Wasserkünsten. Ca. 50 Min.. Von hier aus zu Fuß zum ...

 

Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold -  Im weissen Ross    Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold Westfaelisches Freilichtmuseum Detmold

 

Westfälischen Freilichtmuseum Detmold:

 

Vom Detmolder Palaisgarten aus über einen Waldweg zu erreichen! Anfahrt mit dem Auto alternativ auch über Horn-Bad Meinberg/Richtung Holzhausen-Externsteine (Parkplatz). Auf 80ha bisher 90 Fachwerk- u. Steinbauten aus allen Teilen Westfalens mit vollständiger, historisch getreuer Einrichtung; Windmühlen, Wassermühle. Geöffnet vom 1. April bis 31. Oktober dienstags bis sonntags von 9:00 bis 17:00 Uhr. Ca. 50 Min..

 

Externsteine bei Horn Bad Meinberg

 

Externsteine bei Horn:

 

Durch Auswaschung herausgearbeitete, z. T. freistehende Felstürme (Kalksandstein), bis 37m hoch, teilweise besteigbar. Ab 1037 Ort christlicher Gottesverehrung mit Kreuzauffindungsgrotte, Felsengrab Christi. Kreuzabnahme (um 1115) als frühestes Großrelief in Mittel- u. Nordeuropa. Ca. 45. Min..

 

Hermannsdenkmal bei Detmold

 

Hermannsdenkmal:

 

Erinnert an die Schlacht im Teutoburger Wald (fand in Lippe im Jahre 9 nach der Zeitrechnung statt). 1838-1875 errichtet durch Ernst v. Bandel. Höhe 54m, besteigbar. Großartige Aussicht! Ca. 50 Min.

 

Adlerwarte in Berlebeck

 

Adlerwarte Berlebeck:

 

Ebenfalls in der Nähe Detmolds. Größte Adlerwarte Europas mit über 80 Greifvögeln aus aller Welt. Täglich Freiflugvorführungen (ganzjährig geöffnet).

 

Silvaticum:

 

Länderwaldpark (arboretum) östlich des Kurparks "am See" von Bad Meinberg. Hier kann man durch 13 Waldlandschaften Europas, Amerikas u. Asiens spazieren: Insel Hondo/Ostpreußen/Missisippigebiet/Himalaya/Spreewald/Teile d. USA. Heute leider stark verwildert. Ca. 25 Min..

Lemgo:

 

"Alte Hansestadt". Viele Bauten von Gotik bis Neuzeit (Schwerpunkt Weserrenaissance). Kirche St. Nikolai (ursprüngl. rom. Basilika 1215-1250), gotisch umgeformt, Ausstattung Renaissance; urspr. 2 Renaissance-Turmhelme (v. 1569), nach Sturmschaden einer durch spitzen Barockhelm ersetzt (1661-1663). Marktplatz m. Rathaus. Ratsapotheke m. Erker (!) v. 1612. Got. Marienkirche (Ende 13. Jhdt.) m. barocker niederländ. Springladenorgel v. 1600 ("Lemgoer Orgeltage"). Hexenverbrennungen von 1566 bis 1681 ("Hexennest Lemgo"). Hexenbürgermeisterhaus (1571) mit original erhaltener Folterkammer und Folterinstrumenten, Besichtigung möglich. Rathauskomplex von UNESCO zum "Schutzwürdigen Baudenkmal Europas" erklärt.

 

Schloß Brake:

 

Aus einer Burg entwickeltes Schloß der Weserrenaissance, Heute "Museum der Weserrenaissance". Daneben Mühlenmuseum, u. a. Wassermühle als Ölmühle (etwa 300 Jahre alt, bis 1925 in Betrieb gewesen). Innenbesichtigung möglich. Ca. 30 Min..

Bückeburg:

 

Schloß (16. u. 17. Jhdt.), Sitz der Fürsten von Schaumburg-Lippe (noch in Familieneigentum), sehenswert wegen versch. Details. Besichtigungen täglich v. 9:00 - 12:00 u. v. 13:00 - 18:00, das Mausoleum v. April bis Oktober v. 10:00 - 18:00. Für technisch interessierte lohnend ein Besuch des Hubschraubermuseums: Einziges derartiges Museum der Welt! Geöffnet täglich v. 9:00 - 17:00. Ca. 60 Min..

 

Hessisch-Oldendorf:

 

Münchhausen-Hof, einer der bedeutendsten Adelshöfe der Region, 1582 - 1585 im Stil der Weserrenaissance ausgebaut. Zum Ort gehört das Stift Fischbeck (gegr. 955), seit der Reformation ein (adeliges) evangel. Damenstift (ehemals Kloster). Klosterkirche, malerischer Kreuzgang. "Fischbecker Wandteppich" (1583) erzählt Gründungslegende in Bildern. Ca. 60 Min..

 

Großenwieden a. d. Weser

 

bei Hess. Oldendorf: In Dorfkirche (Ende 13. Jhdt.) wandfüllende, für niederdeutsche Dorfkirchen einzigartige spätgotische Fresken (15. Jhdt.), u. a. Jüngstes Gericht.

 

Rinteln:

 

Draisinenbahn

 

Springe:

 

St. Andreas - Kirche (um 1450) mit vergoldetem Schnitzaltar (Zwölf Apostel) und klanglich interessanter Barockorgel. Lange Straße mit Ratskeller (früher Rathaus, 1638). Straßenmarkt mit Marienbrunnen (1616). Geburtsort von H. Goebel (*1818), Erfinder d. elektr. Glühlampe; am Geburtshaus Lange Straße Nr. 74 "Ewiges Licht von Springe". Ca. 55 Min..

 

Saupark beim Jagdschloss Springe:

 

1573ha; von 22km langer 2,5m hoher Mauer umschlossen, angelegt 1836-1840 als königl. hannoversches, dann kaiserliches Jagdrevier; heute hier niedersächsische Staatsjagden. Immer begehbar. Wildschweine, Hirsche, Damwild, Muffelwild, jetzt auch Braunbären etc.. Einmalig in Deutschland: Wisente! Ca. 60 Min..

 

Hannover

 

Hannover-Herrenhausen

 

(die Königlichen Gärten):

A. Großer Garten: Der einzige vollständig erhaltene Barockgarten Deutschlands (50,2 ha). Begonnen 1666, vollendet 1714. reiche Ausstattung mit Wasserspielen und Bildwerken. Am besten erhaltenes barockes Heckentheater Europas. Höchste Gartenfontäne (82 m) d. europ. Festlandes. Barocke Buchsornamente (Broderien) von 20 km Länge. Glockenfontäne. Irrgarten u. v. m..

B. Berggarten: Ab 1666 Küchen-, heute botan. Garten mit Mausoleum Georg I., König von England und Hannover.

C. Georgengarten: Ab 2. Hälfte 18. Jahrdt. "Wallmodengarten" entlang der Herrenhäuser Allee (1219 Lindenbäume). Heute späromantischer Landschaftsgarten aus der Epoche 1820 - 1850 (Vertreter Fürst Pückler-Muskau). Ca. 90. Min..

 

 

Weitere Tips: Museumseisenbahnen: "Weserbergland-Kurier" zw. Emmerthal u. Vorwohle (Tel. 05533-40542), "Museums-Eisenbahn Minden" zw. Minden u. Kleinenbremen-Minden u. Hille-Holzhausen u. Schwegermoor-Raden u. Uchte (Tel. 0571-58300), "Kleinbahn" zw. Voldagsen u. Duingen (Tel. 05153-80810), "Elektrobahn" zw. Barntrup (b. Bad Pyrmont) u. Rinteln-Süd (Tel. 05262-40922).

Radtouren: In der Klinik gibt es auf Anfrage bzw. Bestellung (oder im Buchhandel in der Stadt) Kartenmaterial für die unmittelbare Umgebung, Räder können auch von der Klinik ausgeliehen werden (oder Sie können Ihr eigenes Rad mitbringen).

Schiffsfahrten auf der Weser: Heimathafen Hameln Tel. 05151-22016.

Wassersport: Kanu-Wandern: Leih-Kanus mit Rückholdienst bei verschiedenen Campingplätzen an der Oberweser; Motorboote/kl. Jachten auf der Weser, Segeln auf dem Emmer-Stausee bei Bad Pyrmont-Lügde.

Inlineskating/Rollerblading: Siehe unter "weitere Sportarten".

Auskunft zu den angeführten Tips: Fremdenverkehrsverband Weserbergland-Mittelweser e. V., Hameln, Tel. 05151-24566.

 

Freizeitparks:

 

Safari-Park Schloß Holte-Stukenbrock.

Potts Park Minden.

Heidepark Soltau.

Rasti-Land b. Lauenstein.

 

 

 Juristische Ausschlußklausel

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